Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!

12Juni2014

Nun ist die Reise vorbei und wir wohlbehalten zurück in Deutschland. Es war schön für euch zu schreiben und wir sind stets happy über jeden Kommentar gewesen. 

Auf das wir jeden von euch bald wiedersehen,

 

Lisa & Tassilo :-) Und somit verabschieden wir uns!!!

Die letzten Tage...

27Mai2014

...goennen uns keinen Strandurlaub. Es war einfach nur bewoelkt an der Kueste. Seit gestern schon sind wir in Trujillo im Kinderdorf der barmherzigen Schwestern aus Hildesheim. Wir wurden wirklich nett begruesst, duerfen hier uebernachten und essen. Das Patenkind meines Opas konnte ich noch nicht kennenlernen. Hier steht viel auf dem Programm und die Kinder sind bis halb sieben in der Schule. Dafuer ist es aber brutal warm heute und wir geniessen den Stadtsmog fernab von Meer, Sand und Palmen :)!!!

Maccu Picchu

21Mai2014

Den Rueckweg vom Machu Picchu mussten wir mit dem Zug antreten, da ich mir solche Blasen in meinen Drecksschuhen gelaufen habe und keinen Schritt mehr tun konnte. Die Schuhe habe ich auch direkt entsorgt. Es war unglaublich: Als wir versuchten mit dem Zug der Einheimischen zu fahren, wurde uns das schlichtweg verboten, obwohl es nur um die 2,50 Euro fuer eine Stunde Fahrt kostete. Die Busse wurden uns zudem nicht einmal gezeigt, bzw. verstaendlich gemacht, dass wir diese auch nicht benutzen duerften. Ansonsten gibt es in Aguas Calientes, dem Ort am Fusse Machu Picchus aber nur eine Zugstrecke. So mussten wir fuer 65 US-Dollar (das ist krank!) zurueck ins Sacred Valley fahren! Das war richtige Abzocke. Ein Zug voller Gringos, geleckt sauber und die Einheimischen in einem anderen schrottigen Zug!

Kamera geklaut

21Mai2014

Seit Ewigkeiten haben wir nicht mehr geschrieben. Wir waren sehr sehr lange im Sacred Valley/ Valle Sagrado. Einem heiligen Tal in der Naehe von Cusco. Dort waren wir in verschiedenen Doerfern und haben extrem viel Natur und Spiritualitaet erlebt. Von Inka-Runinen, ueber Lagerfeuer in den Bergen bis hin zu Ayahuasca-Zeremonien war alles mit dabei und insgesamt eine sehr friedliche Zeit. Um zum Machu Picchu zu gelangen, sind wir einfach den Zuggleisen gefolgt, die in ein nahe gelegenes Dorf fuehrten. In einer Ganztages-Wanderung sind wir ueber 30 Kilometer gelatscht mit Rucksack und auf den Gleisbettsteinen. Dann und wann kamen Zuege vollgestopft mit Touristen vorbeigerast. Wir erlebten um die 3 Klimazonen auf der Wanderung. Ein Abschnitt glich dem Dschungel ungemein. Es war atemberaubend schoen. Und die ganze Zeit folgte uns der Rio Urubamba.

Machu Picchu erklommen wir zwei Tage spaeter, nachdem der Muskelkater schwand. Komplett zu Fuss sind wir nach oben. Es ist defintiv einen Besuch wert. Aber wir haben viel zu viel darueber gesehen vorher, sodass der WOW-Effekt ausblieb. Die Massen an Touristen sind zusaetzlich ein Greul. Mittlerweile arbeiten wir uns in Richtung Trujillo und haben die Kueste erreicht. Wir sind im Ort Pisco und geniessen heute endlich mal das Meer. Wir sind komplett urlaubsreif, ausgelaugt und irgendwie kaputt. Nachdem jeden Tag zurzeit etwas verloren oder kaputt geht, wurde gestern auch noch unsere Kamera gestohlen mit den Fotos von ueber 4 Wochen Reise. Wie die Laune ist, kann man sich annaehrend vorstellen, denke ich. Wir machen das Beste draus. 

Bis ganz bald!!!

Mehr Fotos.

01Mai2014

Der Minen-Tas Die Minen-Lisa In den Minen. Es war saueng. Dinosaurier-Park in Sucre. Brachiusaurus in Originalgroesse. Jurassic-Tas. Fossile Fussabdruecke der Dinosaurier. In Sucre gibt es zwar nicht die besondersten, dafuer aber die meisten gefundenen Abdruecke weltweit. Ueber 400 verschiedene. Die sind riesig. Das Arschloch von Taxifahrer, das uns in die Wallachei geschickt hat. Auf der sieben-stuendigen Wanderung. Nennen wir sie einfach Teufels-Fruechte. Die machen voellig fertig. Darum sind die hier alle fett. ...und darum!! Wir essen lieber so! Telefonzelle mal anders. Die kommen hier nicht unter die Erde. Lama-Mittagessen. Da steht alles Moegliche in den Graebern. Auch mal gern ne Buechse Bier... ...oder Quitscheentchen. Busproviant. Suesser Maisfladen im Maisblatt Vollidioten. Die haben es einfach nicht drauf hier. Der Notfallhammer ist dreifach verschraubt. Lama zum Abendessen, La Paz. Frische Fruechte zum Mittag, La Paz. Lisa ist der Kapitaen auf dem Weg zu den Inseln der Uros.  Der Weg zu den schwimmenden Inseln der Uros. Ankunft. Die Uros, Puno. Jede Insel hat ihr eigenes Boot. Der Schamane in seinem neuen Poncho. :) Inka Kola. Superlecker, aber leider auch von CocaCola aufgekauft. Die schaffen es sich alles unter den Nagel zu reissen. Puno von oben. Eine von hunderten Sorten Mais. Wir haben sie getrocknet gekauft und mit Knobi und Salz angebraten, so wie man es hier auf der Strasse isst.

TitikHaachaaaaa See

30April2014

Jeder hat irgednwie schon einmal vom Titikaka See gehoert. Das es der weltweit hoechste Suedwassersee ist, haben wir allerdings erst hier realisiert. Wir haben uns ein wenig in dem Staedtchen Puno eingenistet, das direkt am Ufer liegt. Die Nacht in der wir ankamen war der Horror. Die Scheiss-Busgesellschaft hat uns und einen anderen Gringo nicht zum Busterminal gefahren, sondern irgendwo in einem Vorort rausgelassen mitten im Nirgendwo nacht um 1. Ein Peruaner hat sich noch fuer uns eingesetzt, dass das nicht ginge und warum der Fahrer uns Touristen in dieser Gegend rausliesse. Der Fahrer meinte es waere nicht erlaubt, in das Busterminal der Stadt hineinzufahren. So ein Bloedsinn. Voller Wut hat Tas dann den Busfahrer mit unserm einzigen Schimpfwort beleidigt: "Hijo de puta". Nachdem der andere Weisse verschwunden war, standen wir ohne Geld, Geldautomaten und Orientierungssinn auf verlassener Strasse. Wir fingen in der Eiseskaelte an in eine Richtung zu laufen. Die Strassen waren so extrem vermuellt, dass kaum Autos passieren konnten und ueberall standen Nutten rum. Irgendwann trafen wir auf eine Feiergesellschaft (Hochzeit oder so), die gerade nach Hause kamen. Wir fragten sie nach dem Weg und sie sagten besorgt wir sollten hier schnell abhauen, denn es sei viel zu gefaehrlich um diese Zeit und vor allem in dieser Gegend. Da wir kein Geld hatten (gerade in Peru angekommen) konnten wir kein Taxi nehmen. Die Leute waren soooooooooooo nett, sie riefen ein Taxi und bezahlten die Fahrt fuer uns. Das war ein echt grossartiger Moment. Zumal die Taxikosten fuer die echt hoch gewesen sein muessen. Wie dem auch sei, wir habens wie immer heile ins Hostel geschafft. Am naechsten Tag gings zu den Uros. Das Volk, das auf den schwimmenden Inseln des Titikaka Sees wohnt. Sie haben sich aus Schilf und Bambus 3 Meter dicke Inseln gebaut, auf denen sie ihrer Schilfhaeuser etc. haben. Jede Insel traegt einen Namen und hat ein eigenen Schilfboot. Die sind wunderschoen. Wir haben zwei von achtzig Inseln besucht und ein wenig die Leute kennengelernt. Es gab auf der einen Inseln sogar zwei Katzen :)!!!!

Fotos!

28April2014

Reiter in La Serena, die dauerhaft und bei jeder Tour von Hunden umkreist und bebellt wurden bis die Pferde vor Angst weggaloppierten.  Schrumpfkoepfe im Historischen Museum in La Serena Superlecker!!!!  Wanderung, San Pedro de Atacama  Ausblick auf die Voranden Wahnsinnslandschaft bei Klettern in San Pedro de Atacama Die Regenzeit ist lange her!!!  Bike-Tour mit Manfred Die Raeder zurueckgelassen, gings hoch auf den Berg. Fruehstueck nach dem Aufstieg   So eingemummt sind wir den Sandabhang runtergestuerzt. Manfred immer mit dabei. Unser Ausblick von oben!!! Der Gelaendewagen fuer die 3-taegige Tour durch die Wueste und Salzebenen.   Wunderbare Lagunen Unser eigener Wegweiserturm, die man dort ueberall von den Wuestenleuten findet! LAMAAAAA  Baden in den heissen Quellen und draussen eiskalt. Unsere Betten fuer die erste Nacht der Tour. Die rote Lagune.  Der Stein, der sich als Baum tarnte.  Vascuchas. Sie sind sooo suess. Erklaere mir jemand warum Flamingos hier nicht fliegen duerfen nd seit wann sie unsere Schilder verstehen. Mit diesem knuffigen Moos, wird Feuer in der Wueste gemacht. VULKAN :D Die Salzebenen, 104 km x 60 km gross und bis zu 7 Meter dick. Dort haben wir auf dem Salz den Sonnenaufgang genossen.  600 Jahre alt. Hoehlenwanderung auf den Salzinseln. Ueberall nur Kakteen. Es ist unglaublich. Salzbricks.  Der DOCTOR TAS!!! Schaut mal wie gross die sind.  Wir haben uns geweigert die typischen Salzebenen-Perpektiven otos zu machen (wie man sieht)) Der Zugfriedhof Uyunis    Etliche verostete Zugteile. Das beruehmte Dakar Rennen  Das Muellschwein. Die sind ueberall und haben richtige Haare :) So klein ist der Tas.   Die Salzwueste hat uns dermassen die Augen verbrannt, dass wir vermummt rumliefen. Sei gewiss, Blaskapelle verboten.   Hundegangs, wo man nur hinsieht. Lama zum Fruehstueck, Lama zum Mittag, Lama zum Abendbrot. Jamjamjam! Die Lisa hat endlich mal eine Katze gefunden :)!!!  

La Paz - Marching Powder

28April2014

In La Paz haben wir ein weltberuehmtes Gefaengnis kennengelernt ueber das sogar ein Buch geschrieben wurde. MARCHING POWDER.

Dieses Gefaegnis ist nicht sonderlich sicher und was drinnen abgeht sehr besonders. Folgendes ist jedermann bekannt. Im Inneren werden Drogen, insbesondere Koks hergestellt. Familienangehoerige, Freunde, Bekannte schaffen bei Besuchen saemtliche Zutaten in die Mauern. Jeder Insasse hat verschiedene Moeglichkeiten sich drinnen ein Leben zu gestalten. Je nachdem wieviel Geld man hat, sind auch die Bedingungen anders und mit dem Drogenverkauf leasst sich so einiges ermoeglichen. Die fertigen Peackchen fliegen nachts aus dem ungesicherten Dach an wartende Bekannte und Dealer,die das Zeug in den Strassen verticken. Wer dadurch ein Einkommen verbuchen kann, hat die Moeglichkeit sich eine zweite Zelle zu mieten (Jeder Insasse muss sich eine mieten mit mehr oder weniger Komfort, der Staat zahlt dies nicht). In dieser zweiten Zelle kann er dann ein Geschaeft eroeffnen, z.B. einen Friseursalon oder einen Imbiss oder oder oder und er kann andere Insassen anstellen dort zu arbeiten. Es gibt fuer einige sogar die Moeglichkeiten sich an verschiedenen Tagen der Woche, von einem Besucher abholen zu lassen und in der Stadt einen drauf zu machen. Wem das vorbehalten ist, weiss ich allerdings nicht. Es ist auch aeusserst ueblich sich von den Waertern Prostituierte bestellen zu lassen und nette Naechte zu verbringen. Dieses Gefeangnis ist durch und durch sonderbar.  

Wir frieren.

28April2014

Einen wunderbaren guten Morgen allerseits,

 

wir versuchen vor der Kaelte zu fluechten und immer mehr gen Norden zu kommen, aber bei der Hoehenlage, die wir hier so haben, wirds nicht wirklich warm. 19 Grad tagsueber und nachts am Freiren. Nach ein paar Tagen noch in Potosi und etlichen LAMA-Burgern ging es fuer uns nach Sucre und dann nach La Paz. Wir haben ne Free Walking Tour dort mitgemacht und in dem schrecklichsten Amiverseuchten Bonzenhostel uebernachtet, das man sich nur vorstellen kann. Seit Potosi ist sowieso alles sehr touristisch geworden und wir tun uns schwer andere Wege einzuschlagen, weil es schier unmoeglich scheint. Die Einheimischen werden auch so langsam unfreundlicher bzw. wir werden abgezockt, wenn man nicht aufpasst. In Sucre wollten wir alte INKApfade in den Bergen bewandern. Obwohl es Busse geben sollte in die Richtung, sagten alle es gaebe keine, bis wir ein Taxi nehmen mussten. Der Typ hat uns fuer zu viel Geld in der Wallachei rausgelassen, uns in die falsche Richtung geschickt und wir sind damit geendet ueber 7 Stunden in den Bergen zu wandern ohne Annaehrend die InkaPfade zu finden. Voellig im Dunkeln gings dann mit einem netten Einheimischen zurueck nach Sucre. Wieder Glueck im Unglueck. Wir hatten riesigen Muskelkater und frustriert waren wir sowieso, weil die Wanderung voellig umsonst war. Die ganze Zeit hetzten wir uns ab, weil wir wussten wir muessen vor der Dunkelheit zurueck sein. Wie auch immer, in Sucre und auch La Paz haben wir das Strassenessen vollstens ausgekostet. Es kostet umgerechnet nur ein paar Cent und ist super lecker. Empanadas sind nicht so meins, aber der Tas faehrt voll darauf ab. Die ersten frischgepressten Saefte waren jetzt auch mal drin, weil Bolivien einfach super guenstig fuer uns Deutsche ist.

Potosi FILM ANSCHAUEN

26April2014

Wir waren in Potosi in den Minen, wo Mineralien abgebaut werden und haben die harten Bedingungen fuer nur zwei Stunden erlebt. Der Film THE DEVILS MINER, gibt einen Einblick und wir legens euch ans Herz diesen zu schauen.

Die Informationen, die wir bekamen, besagten, dass der Berg noch ca. 15 Jahre Mineralien vorraetig hat, danach wird die Stadt zu einer Geisterstadt mutieren, da fast jeder dort irgendwie arbeitet und die Stadt durch den Abbau ueberlebt und wegen der Minen auch Touristen kommen. Die Arbeitsbedingungen sind erschreckend, aber noch schlimmer war, das selbst der Guide zugeben musste, dass etliche Kinder dort arbeiten, die ihre Familien ernaehren muessen, weil der Vater in den Minen starb oder dergleichen.

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